
Gestern sind wir (Manuel, Chiara, Sabrina und ich) nach knapp 2 Std. Autofahrt endlich im Legoland in Günzburg angekommen.
Bereits im Eingangsbereich bzw. Miniland konnte man jede Menge Legosteine (um genauer zu sein über 25 Mio.) bewundern. Vom Berliner Reichstag mit Love-Parade / Siegessäule / Fernsehturm, über die Frankfurter Skyline, den Münchner Flughafen, die ausverkaufte Allianz-Arena in der eine Begegnung zw. 1860 München gegen Bayern München stattfand, Schweiz, Niederlande, uvm.. Alles aus handelsüblichen Legosteinen aufgebaut und schön in Szene gesetzt. Schiffe fahren durch die Kanäle und Hafen, Hubschrauber starten und landen sogar Autos düsen durch die Häuserschluchten.
Der Park ist zwar auf Kinder ausgelegt, aber auch „grosse“ Kinder haben dort jede Menge Spass. Die Achterbahnen sind zwar nicht mit der Silverstar oder der Euromir aus dem Europa-Park zu vergleichen, aber trotzdem ganz lustig.
Zum nass werden konnte man zw. der „Dschungel X-Pedition (Wasserrutsche, wo sich nicht JEDE rein traut :-), Wellenreiter-Jetski oder der Piratenschlacht wählen. Bei der Piratenschlacht sind auf den Booten Wasserkanonen montiert. Ebenso auf den Ufern – das garantiert eine nasse Schlacht zwischen Piraten und Landratten.
Neben jeder Menge „langsameren Fahrgeschäften“ war das Highlight wohl die „Bionicle Power Builder“. Ein riesiger Roboterarm den man selbst „programmieren“ kann. Man wählt erst den Level zwischen 1 und 5, dann kann man noch die Bewegungen, die der Arm ausführen soll (Drehung um eigene Achse, kopfüber durch die Gegend schleudern usw.) und speichert den Ablauf auf einer Chipkarte. Die Chipkarte steckt man vorm Einsteigen in das Terminal des Roboterarms. Sicherheitsbügel zumachen, Mageninhalt kontrolliert zurückhalten und nach ca. 30 Sekunden, von denen mindestens 15 ohne jede Orientierung waren erleichtert und voller Adrenalin aussteigen – zumindest war das bei mir (Level 5) so. Während der Fahrt kann man wohl kaum kontrollieren ob der Roboterarm genau den programmierten Ablauf eingehalten hat – aber bei über 1,4Milliarden Kombinationen ist das auch nebensächlich.
Nach knapp 7,5 Stunden rumlaufen, anstehen, fahren und rumzicken, etc. haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht.
Der Park ist auf jeden Fall empfehlenswert, vor allem wenn Kiddies zwischen 5 und 12 Jahren dabei sind.
Bilder wie fast immer in der
Galerie.